"Ich werde Prinzessin!"

Reflexintegration (RIT)

RIT - Reflexintegration ist ein hocheffizientes Unterstützungsprogramm für Kinder und Jugendliche. RIT ist eine Kombination von erprobten Methoden, die dazu dienen neuromotorische Schulreife von Kindern zu überprüfen, den individuellen Entwicklungsbedarf des Kindes festzustellen und mit einem gezielten Unterstützungsprogramm ein neuronales Nachreifen zu ermöglichen. 

 

Durch RIT-Intergrationstechniken, wie Einfache Bewegungen - Bilaterale taktile + auditive Hemisphärenstimulation sowie Isometrischer Druck, wird dieser Entwicklungsprozess unterstützt.

RIT bietet Hilfe für:

Schul- und Lernproblemen
- Lese-und Rechtschreibschwäche

- Unruhe und Unkonzentriertheit
- fehlende Impulskontrolle

Motorische Problematiken
- schlechte Körperkoordination
- Ungeschicklichkeit und Gleichgewichtsstörungen
- Unkoordinierte Fein- und Grobmotorik

Was sind frühkindliche Reflexe -

und wie stehen sie mit schulischen Problemen im möglichen Zusammenhang?

Während der Schwangerschaft und überwiegend im 1.Lebensjahr entwickelt sich das menschliche Gehirn in einer unglaublichen Geschwindigkeit und einem enormen Umfang. Besonders bedeutend sind die ersten 12 Lebensmonate in denen sich alle Gehirnareale optimal miteinander verknüpfen müssen, damit dem Kind all deren Funktionen zur Verfügung stehen.

Damit einher geht die motorische Entwicklung und damit verbunden die Reifung der Muskelkraft, damit wir fähig sind gegen die Schwerkraft aufzustehen und zu gehen. Die Grob- und Feinmotorik und Koordinationsfähigkeit des Körpers entwickelt sich. Das Gleichgewicht, als eine unserer wichtigsten Fähigkeiten reift heran.

Alles das ist nur möglich, wenn sensorische und sensible Impulse das Nervensystem dazu „motivieren“ und damit diesen komplexen Reifungsprozess auslösen. Die entscheidenden Reize kommen durch Muskelreaktionen, die vom Stammhirn ausgelöst werden, den sogenannten frühkindlichen Reflexen.

Sie sind biologisch angelegt und entstehen in einer genauen zeitlichen Reihenfolge. Voraussetzung für die erfolgreiche Reifung des zentralen Nervensystems, mit dem Gehirn als Hauptorgan, ist ein ungehinderte Entwicklungsmöglichkeit dieser Reflexe und deren zeitlich festgelegter Aktivität. (Beispiel: Moro-Reflex, Babinski-Reflex, Spinaler Galant- und Furcht-Lähmungs-Reflex)

Haben diese Reflexe, die sich als unwillkürliche stereotype Bewegungsmuster beschreiben lassen, ihren Sinn und Zweck erfüllt, treten sie in den Hintergrund mit der Folge, dass willkürliche, koordinierte Bewegungen möglich sind. Wird diese Entwicklung gestört, bleiben mögliche Restmuskelreaktionen erhalten, die unkontrollierbar bleiben, bzw. alle willentliche Kraft und Konzentration verlangt, sie zu kompensieren oder zu kontrollieren. Diese Kraftaufwendung bindet sehr viel Aufmerksamkeit, die dann zum Beispiel für die schulisch relevanten Dinge fehlt. 

Aus diesem Grund fallen dann spätestens bei der Einschulung diese unkontrollierbaren motorischen Verhaltensweisen auf und werden manchmal mit der Diagnose AD(H)S oder Lese- und Rechtschreibschwäche gleich gesetzt.

Es mangelt Kindern mit noch aktiven frühkindlichen Reflexen an der Fähigkeit der Selbstregulation, was sich dann zum Beispiel häufig in körperlicher Unruhe, Impulsivität und Frust äußert.

 

Mehr Info finden Sie auch auf folgenden Internetseiten: 

 

 

 

 

 

www.rit-reflexintegration.de

 www.sozialpsychiatrisches-centrum-dr-meyers.de/home/fr%C3%BChkindliche-reflexe/

 

 

 

 

 

www.fit-lernen-leben.ssids.de